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Die Taufe im Geist

Das Pfingstereignis, wo der Heilige Geist in Form von Feuerzungen auf die Apostel herabkam und sie im Anschluss in fremden Sprachen reden konnten, ist das wohl bekanntestes Beispiel für die Taufe im Heiligen Geist (vgl. Apostelgeschichte 2,1-4). Dies ist aber nicht die einzige Geistestaufe, von der die Bibel berichtet!

Eine weitere Taufe im Geist geschah bei dem Hauptmann Kornelius aus Cäsarea, der kein Jude war und somit einen Großteil der heutigen Gläubigen repräsentiert. Durch seine Rechtschaffenheit und sein unablässiges Beten zum Herrn wurde Petrus zu ihm gesandt, obwohl das jüdische Gesetz dies verbat. Petrus nun, predigte das Evangelium und

„Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten. Und alle Gläubigen aus der Beschneidung, die mit Petrus gekommen waren, gerieten außer sich vor Staunen, dass die Gabe des Heiligen Geistes auch über die Heiden ausgegossen wurde. Denn sie hörten sie in Sprachen reden und Gott hoch preisen. Da ergriff Petrus das Wort: Kann auch jemand diesen das Wasser verwehren, dass sie nicht getauft werden sollten, die den Heiligen Geist empfangen haben gleichwie wir?“ (Apostelgeschichte 10,44-47)

Dieser Ausschnitt zeigt, dass Gott seinen Geist über jeden wahrhaftig gottesfürchtigen Gläubigen ausgießen möchte und dies auch tut. Durch diese Taufe (wörtlich „Eintauchen“) wird der neugeborene Christ mit dem Heiligen Geist erfüllt und erhält dadurch Zugang zu tieferen Erkenntnissen im Wort, aber auch zu weiteren Gaben des Geistes (vgl. 1. Korinther 12,7-10). Letzteres sieht man auch in der Bibelstelle oben, wo es heißt, dass Kornelius und seine Gefährten „in Sprachen“ redeten.

Diese Sprachen können sowohl menschlicher als auch himmlischer Natur sein und dienen dem Lobpreis Gottes. Sie sind der Ausdruck der folgenden Verheißung:

„Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. Der aber die Herzen erforscht, weiß, was das Trachten des Geistes ist; denn er tritt so für die Heiligen ein, wie es Gott entspricht.“ (Römer 8,26-27)

Wer in Sprachen redet, weiß meist nicht was er sagt, da der Heilige Geist die Kontrolle übernimmt und für uns so betet, wie es Gott gebührt. Dabei können auch unsere tiefsten Herzensangelegenheiten vor dem Herrn ausgeschüttet oder aber heiliges Feuer auf Dämonen gespuckt werden, was im Kapitel über Heiligung und Befreiung näher beschrieben ist.

Deshalb sollte jeder neugeborene Christ danach streben, die Taufe im Heiligen Geist zu empfangen und auch anschließend beständig mit dem Heiligen Geist erfüllt zu sein.

sei mächtig gesegnet

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